Kath. Pfarrgemeinde Piesendorf
 
 
Caritas- und Sozialarbeit in unserer Pfarrgemeinde

Sozialkreis 1

Die "Caritas", der Dienst am Mitmenschen, ist eine der Grundsäulen der katholischen Kirche. Von daher ist die soziale Arbeit, die mitmenschliche Hilfe, eine der wichtigsten Aufgaben für jede christliche Gemeinschaft und Pfarrgemeinde. Jede einzelne Christin und jeder einzelne Christ sollte sich ganz bewusst um diesen Auftrag Jesu annehmen.

Sozialkreis 2

In unserer Pfarrgemeinde wurde 1945 per erzbischöflichem Dekret eine "Caritas-Bruderschaft" gegründet, die die Aufgabe hatte, sich um notleidende Menschen zu kümmern. Heute gehören 17 ehrenamtliche Mitarbeiter/innen zu unserem pfarrlichen Sozialkreis. Die finanzielle Grundlage, um überhaupt helfen zu können, bilden die jährlichen 40 % der Caritas - Haussammlung, die in unserer Pfarrgemeinde verbleiben, sowie einige Spenden, die wir von Menschen unserer Pfarrgemeinde bekommen. Die Arbeitsgebiete und Anforderungen an unseren Sozialkreis, der von unserer Pfarrgemeinderats-Obfrau Rosemarie Scheiber überaus engagiert geleitet wird, sind überaus vielfältig:

  • Wöchentlich besuchen jeweils zwei Mitarbeiter/innen unsere Kranken im Krankenhaus Zell am See und überbringen die Grüße unserer Pfarrgemeinde in Form von Gesprächen, selbstgemachten Grußkarten und kleinen Aufmerksamkeiten. Besondere Freude machen hier auch die Besuche von Müttern und ihren neugeborenen Babys, die zur Erinnerung selbstgehäkelte Babypatscherl bekommen. Zur Vorbereitung auf diese Besuche wurden alle Mitarbeiter/innen in Gesprächsführung geschult.
  • Die Senioren unseres örtlichen Seniorenheimes besuchen wir ebenfalls wöchentlich und schenken ihnen ganz bewusst Zeit in Form von Gesprächen.
  • Von April bis Oktober unternehmen wir vor allem mit unseren Senioren, die im Rollstuhl sitzen, Ausflüge in unserem Dorf, bei denen wir von etlichen Piesendorfern mit Freude eingeladen und bewirtet werden.
  • Im Juni feiern wir, in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Ehe und Familie, jedes Jahr unser "Generationenfest", zu dem wir unsere Senioren aus dem Seniorenheim auch ganz besonders einladen. Dazu laden wir auch jeweils die Tauffamilien des letzten Jahres, unsere Freunde von der Lebenshilfe, sowie alle schwangeren Frauen ganz herzlich ein.
  • Einige Mitarbeiter/innen unserer Gruppe betreuen auch diverse Gräber auf unserem Friedhof, die von den eigenen Angehörigen nicht mehr betreut werden können.
  • Sozialschwache Menschen und Familie, die durch Krankheiten, Unfälle oder andere Schicksalsschläge in Notsituationen geraten, versuche wir, nach unseren Möglichkeiten zu helfen. Auch Menschen, die von unserer Gesellschaft nicht mehr wahr genommen werden, versuchen wir, durch eine Vernetzung von professionellen Diensten und seelsorglicher Begleitung zu unterstützen.
  • Ein sehr schönes und integrierendes Miteinander geschieht auch beim wöchentlichen Caffee im Seniorenheim, welches jeweils von zwei "behinderten" Menschen der örtlichen Lebenshilfe und einem Mitarbeiter des Sozialkreises gestaltet wird.
  • Zu unserem Trauerkaffee treffen wir uns alle zwei bis drei Monate. Dazu werden jeweils etwa sechs Angehörige eingeladen, deren "Trauerfall" schon länger als drei Monate zurück liegt. In Gebet und Ritualen, sowie Gesprächen über das Miteinander-Trauern gedenken wir der Verstorbenen und arbeiten an der Trauerbewältigung. Begleitet werden die Trauernden von zwei besonders geschulten Hospizmitarbeiterinnen. Weitere Trauerarbeit geschieht in Form von Trauerbesuchen in der Adventszeit, sowie mittels Kondolenzbesuchen und Kondeloenzschreiben der Pfarre.
  • Eine weitere Aktivität bildet die "Chemogruppe - Krebskränzchen", als eine Art Auffangnetz in der Hilflosigkeit, Verzweiflung und Angst und ein Erfahrungsaustausch mit geheilten Mitmenschen. Ziel dieses Projektes ist es, jenen Mut zu machen, die davon betroffen sind und ihnen Hilfe anzubieten.